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Verfasser-Archiv
Benefizlauf
28.9.2011 von Dieter.

Wir hatten auf unserer Web-Seite auch noch auf dieses besondere
>Laufereignis am 16. September 2011 hingewiesen um zur Teilnahme zu
>motivieren. Ich hatte den Eindruck, dass wir von den knapp 90 Startern,
>mit 11 Teilnehmern die größte vereinsgebundene Gruppe gestellt haben.
>Vermißt habe ich größere Vereinsgruppen aus dem Flecken Ottersberg und
>den Schulen, die sich mit in den Dienst dieser guten Sache stellen. Alle
>Teilnehmer warteten auf den Startschuß durch den Ottersberger
>Bürgermeister Horst Hofmann; als dieser dann überraschend fiel, waren
>die Laufrichtungen der unterschiedlichen vier Disziplinen nicht allen
>eindeutig klar und so waren auch die Zieleinläufe! Es gab weder eine
>Zeitmessung und auch keine Urkunden.
>Die Stiftung Leben und Arbeiten hatte zu diesem Benefizlauf eingeladen.
>An die 90 Teilnehmer waren dabei, viele Bewohner kamen aus den
>benachbarten Lebensorten und dem Quelkhorner Parzival-Hof, Johannishag
>in Ostersode und dem Niels Stensen Haus in Worphausen. Aus folgenden
>Diziplinen konnte gewählt werden: Wandern, Nordic Walking sowie Laufen
>über 2, 6,5 und 10 Kilometern. Dafür mußten die Teilnehmer ein Startgeld
>in Höhe von € 5,00 entrichten, das wiederum der Sanierung der
>Quelkhorner Mühlenflügel zugute kommt.
>Die Mühle ist das Wahrzeichen der Ortschaft und auch Besuchermagnet,
>berichtete der Heimleiter des Parzival-Hofes Stefan Bachmann, auf dessen
>Gelände die Mühle auch steht. Für die Sanierung ist eine Summe von €
>100.000,00 veranschlagt.
>Am Rande der gut präparierten Laufstrecken wurden den Aktiven bei und
>nach den Läufen Getränke gereicht, ferner Bockwurst und Brot angeboten.
>Den Abschluß bildete eine Tombola, in der Produkte aus den Werkstätten
>und von Eltern gestiftete Kaffeemaschinen verlost wurden. Angela hatte
>dabei besonderes Glück, denn Famie Börsdammm wird jetzt durch eine neue
>Kaffeemaschine verwöhnt.
>Dieter
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Dieter und Hans-Hermann beim Citylauf in OHZ
16.10.2010 von Dieter.
Sie hatten sich nicht verabredet, sondern zufällig auf dem Marktplatz in Osterholz-Scharmbeck getroffen. Hans-Hermann, als weitere Vorbereitung für seinen geplanten Halbmarathon in Magdeburg; Dieter`s Teilnahmegrund am Citylauf, die Annahme eines organisierten Freizeitangebotes.
Hans-Hermann beim Start Dieter beim Zieleinlauf
Dieter, Hans-Hermann und Willy Hollatz
Weiter in der Runde, Lilienthals Bürgermeister Willy Hollatz.
Wir wollten den weiteren 146 männlichen Konkurrenten am 10.000 Meterlauf, den Zugang zum Treppchen erschweren, doch geschafft haben wir es nicht. 115 bzw. 123 waren schneller als wir, denn es waren u.a. Johannes Rabe, Andreas Oberschilp, Torsten Naue, Jürgen Klindtworth und Hubert Brünjes am Start auf dem Marktplatz. Karibische Samba-Trommler heißen die Läufer ein , Hüpfburg, Luftballontiere und Schminktische für die Kids; es war Volksfeststimmung. Die 10 Kilometerstrecke, ein Rundcours durch die Innenstadt der Kreisstadt, der vier mal zu durchlaufen war. Vier mal der lange Anstieg in der “Bahnhofstraße” und vier mal “Hinter der Wurth” kurz vor Rundenende. Aber es gab auch idyllische Abschnitte am Stadtpark und entlang des “Scharmbecker Baches”, allerdings mit Kopfsteinpflaster. Das Läuferfeld war stark besetzt. Andreas Oberschilp, LG Nord, gewann den 5 Kilometerlauf in 17:02 Minuten und erreichte eine halbe Stunde später den 2. Platz über 10 Kilometer in 34:01 Minuten.
Sieger wurde Johannes Rabe, LG Hannover, in 33:59 Minuten; er will 2012 zur Olympiade nach London; seine Bestzeit 31:31 Minuten!
Hans-Hermann Bohling schaffte die 4 Runden in flotten 51:59 Minuten; in dieser AK M 50 gewinnt Jürgen Klindtworth, TV Scheeeßel, in 38:18 Minuten. Die AK M 60 gewinnt Hubert Brünjes, VSK Osterholz, in 47:05 Minuten; er verweist Dieter Cossen mit 53:15 Minuten auf die Plätze. Die insgesamt schnellste Frau war Katrin Zimmermann, AK W 30, in 43:11 Minuten.
Den “Grooten Moorcup”, die Addierung des Hamberger Herbstlaufes, des Straßenlaufes von Bokel und des Citylaufes gewann Torsten Naue, LG Nord in 1:48:29 Stunden; bei den Frauen erhielt den Cup Hanna Henrich, TSV Bremervörde, sie benötigte insgesamt 2:17:27 Stunden.
Dieter
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Swissalpine Marathon in Davos
31.7.2010 von Dieter.
Start Sunnibergbrücke Klettergerüst als Brücke
Der größte Ultra-Berglauf der Welt lockte am 31. Juli 5.913 Läufer aus 50 verschiedenen Nationen nach Davos. Acht verschiedene Laufdisziplinen von 11,3 Kilometer bis zur ultimativen Herausforderung in hochalpinem Gelände, der Königsdisziplin über 78,5 Kilometer und einem Höhenunterschied von 2.260 Meter, machen den Swissalpine zum unvergesslichen Event für Läufer und Zuschauer. Nach der Teilnahme am “Sibirien Ice Marathon” in Omsk 2009, war mein Ziel in 2010, Davos in den Schweizer Alpen, 1.560 Meter über dem Meeresspiegel, mit der Teilnahme von weiteren 1.004 Läufern am Halbmarathon. Bei besten Bedingungen, schönem Wetter und idealsten Temperaturen war der Start um 14:05 Uhr auf der spektakulären Sunnibergbrücke in Klosters, OT Büel. Bis zum Ziel, dem Sportzentrum in Davos war der Höhenunterschied von +680 m bis -190 m. Der größte Anstieg war gleich zu Beginn, als wir von der Brücke abbogen auf einen schmalen Schotterweg hinein in die Naturwelt der Schweizer Alpen mit 14%. Der maximale Höhenunterschied war nach 12,5 Kilometern in dem Örtchen Wolfgang, nach einem Anstieg von 6,25 %, zu überwinden. Ich hatte mir die Erfahrungen meiner Lauffreunde und Triathleten Rainer und Hermann zu Nutze gemacht und mich persönlich mit Wasser, plus einer Messerspitze Salz und 3 mal 70 g Kohlenhydrat-Energiegel als Zusatzverpflegung eingedeckt, wenn nach den Erfahrungen mein eigener Energietank bei derartigen Anstrengungen nach 75-90 Minuten aufgebraucht ist. Die Laufstrecke, mit Ausnahme von zwei Abschnitten von je ca. 1,5 Kilometer in Asphalt, war, wie in der Ausschreibung so präzise
die Strecke bei Klosters Zieleinlauf
geschrieben “Naturstrasse”; da war zum Teil diszipliniertes Laufen in Reihe auf holprigen, baumwurzeldurchzogenen Pfaden, links zum Teil wunderschöne Blicke in die Täler, rechts der bewaldete Berg oder umgekehrt angesagt. “Abwechslungsreich und spannend” war die Strecke, um es kurz und auf den Punkt zu bringen. Nicht unproblematisch, Straßenüberquerungen aus Stahlrohrgerüsten mit unterschiedlichen Stufenhöhen bei Kilometer 15,5, dort hatte ich schon nach knapp 6 Kilometern 43 Minuten verbraucht und 5 Kilometer vor dem Ziel. Insbesondere bei diese Hürde im Ort Stilli, wenn die Geschmeidigkeit der Bewegungen nachläßt, war eine Verletzungsgefahr gegeben. Aber alle Anstrengungen und Strapazen sind bekanntlich im Ziel vergessen, wenn man seinen Namen über Lautsprecher hört und von dem eigenen Fan empfangen und beglückwünscht wird. Ich habe die Strecke besiegt, allerdings dafür 2:35:37 Stunden gebracht, das ist ein guter Mittelplatz von 13 Finishern in der Altersklasse 65 und noch ein besserer, mit Platz 461 im Gesamtfeld. Natürlich wäre ich gerne früher im Davoser Sportstadion aufgetaucht, aber die nicht gerade läuferfreundlichen Wetterbedingungen im Vorfeld und Verletzungen ließen die Umsetzung des Trainingsplanes von Konrad Lange auf der Grundlage der Leistungsdiagnostik nicht zu. Aber das Geländeprofil war eben auch anders, als das meiner Trainingsstrecke Wilstedt-Buchholz-Quelkhorn-Otterstedt Dipshorn- Wilstedt! Gewonnen hat diesen Halbmarathon in den Schweizer Bergen, der Langlauf Olympiasieger von 2010 in Vancouver über 15 Kilometer, der Schweizer Dario Cologna, AK 20, in 1:20:48 Stunden. Mein unmittelbarer Konkurrent in AK M 65 war der Schweizer Hans Baumann. Er gewann unsere Altersklasse in 1:56:23 Stunden; Hut ab und bravo. Aber der hat auch die Alpen als Trainingsgelände vor der Tür, während ich wöchentlich den “Holzberg” zwischen Wilstedt und Buchholz, in Ausnahmefällen der “Weyerberg” in Worpswede bezwinge.
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